Größte Solaranlage Oldenburgs auf dem Dach eines Möbelhauses

Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen beschäftigt sich mit erneuerbaren Energien

OLDENBURG (OFF). In kürzester Zeit entstand auf dem Dach des Einrichtungshauses Buss der derzeit größte Solarpark Oldenburgs. Mit einem Investitionsvolumen von 1,7 Millionen Euro wurde das Projekt in einer Rekordzeit von wenigen Monaten realisiert. Inzwischen produziert die Anlage jährlich über 500.000 Kilowattstunden Strom. 3.000 Solarmodule sind dafür installiert worden.

Die Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen (AGS) der Oldenburger SPD verband das dem Thema regenerative Energien mit einem Besuch des Möbelhauses in Oldenburg-Tweelbäke. Projektentwickler Thomas Haukje und Möbelhaus-Geschäftsführer Marcus Buss berichteten in der Cafeteria des Hauses den Mitgliedern der AGS über die Planung, Konzeption und den erfolgreichen Betrieb des Solarparks Oldenburg 1.

Mit Blick auf dieses erfolgreiche Beispiel von regional genutzten erneuerbaren Energien bestand im Publikum Einigkeit darüber, dass der zwischenzeitliche Ausstieg vom Atomausstieg eine klare politische Fehlentscheidung der amtierenden Bundesregierung war. „Die Kosten dieses energiepolitischen Zick- Zack-Kurses sind für unsere Volkswirtschaft enorm“, so Christoph Marquardt, Vorsitzender der Oldenburger AGS in seinem Statement. Er rief die anwesenden Unternehmer auf, die endgültige Energiewende jetzt auch politisch einzufordern und Druck auf die Politik auszuüben.

Der SPD-Europaabgeordnete Matthias Groote betonte in seiner Rede, dass der neue Energiekonsens auf allen Ebenen getragen werden müsse. Sowohl kommunal und regional, als auch national und europäisch müsse Klarheit über die Vorgehensweise erzielt werden - und das möglichst parteiübergreifend.